Hauptcharakter von WolfComment und nicht nur.
| SPEZIES | SIBIRISCHER WOLF |
| ORIENTIERUNG | Hetero / Straight (?) |
| GRÖßE | 176 cm |
| SPRACHEN | PL (Muttersprache), EN (B1+/B2), DE (Grundlagen) |
| BERUF | IT Specialist |
Mitten im Winter, als der Schnee bis zu den Pfoten reichte und die Welt aussah, als wäre sie mit dem Fell eines Eisdrachen bedeckt, wurde ein kleiner Wolf geboren. Es war der 15. Januar – obwohl man kurzzeitig befürchtete, dass er schon im Dezember aus dem Bau springen würde. Schon damals hatte er diesen Funken Neugier in sich, der niemals erlosch.
Noch bevor er richtig sprechen lernte, wollte er schon wissen, wie die Welt funktioniert. Deshalb beschloss er als Zweijähriger... Kabel in die Steckdose zu stecken. Der Knall, der darauf folgte, erschreckte angeblich eine Schar Kiwis in Neuseeland – auch wenn das vielleicht etwas weit hergeholt ist. Glücklicherweise kam der kleine Wolf heil aus der Sache heraus, mit einer neuen Erkenntnis: „Das fasst man nicht an.“
Trotz dieses Vorfalls entwickelten sich seine Ängste nicht zu echten Phobien. Obwohl das Wölfchen lange schwieg – drei Jahre Schweigen sind eine lange Zeit, selbst für Vierbeiner. Seine Mutter machte sich schon Sorgen, dass er vielleicht nie einen Laut von sich geben würde. Bis er schließlich sprach... und dann war es unmöglich, ihn zum Schweigen zu bringen. Er landete sogar beim Logopäden, denn wie es bei den Jungen oft so ist – die Zunge kam den Gedanken nicht immer hinterher. Aber der Unterricht war eigentlich ganz angenehm.
Der Kindergarten war die erste Prüfung der Einsamkeit. Die Trennung von den Eltern tat weh, aber mit der Zeit passierten interessante Dinge: Englischunterricht bei einer Bekannten seines Vaters, Logopädie-Stunden und sogar Religionsunterricht bei einer Lehrerin, die coole Melodien auf der Gitarre klimperte. Solche Dinge bleiben lange in Erinnerung.
Das Wölfchen war immer neugierig – egal, ob im Kindergarten, in der Grundschule oder später im Technikum. Aber eines war sicher: Noch bevor er das Fell der Kindheit ablegte, verliebte er sich in die Informatik. Während andere Junge davon sprachen, Feuerwehrmann oder Polizist zu werden, wusste er bereits – er würde Informatiker werden. Und so blieb es auch.
In der Grundschule hatte er in den ersten drei Klassen nicht besonders viele Freunde. Er hielt sich an diejenigen, die er aus früheren Jahren kannte, aber er war ein bisschen wie ein einsamer Wolf im Rudel. Niemand schiklanierte ihn besonders, aber es zog auch niemanden zu ihm hin. Vielleicht war er ein bisschen anders. Vielleicht etwas flauschiger als der Rest. Aber „dick“ zu sein ist kein Grund, jemanden nicht zu mögen, und von denen, die anders denken, kann man sich getrost verabschieden: Auf Wiedersehen.
In der vierten Klasse änderte sich etwas. Er freundete sich mit einem Schafskopf an – im wahrsten Sinne des Wortes (einem Baran), denn vorher waren sie sich an die Gurgel gegangen, aber dann hat es gefunkt (kameradschaftlich). Leider hielt die Freundschaft nicht ewig. Dieser Typ entpuppte sich als toxisch – er suchte krampfhaft nach Partnerinnen, beleidigte andere und haute ab, sobald etwas nicht nach seinem Kopf ging. Ein typischer „einsamer Speed-Junkie“, der zu viel Initial D geschaut und Beziehungen mit einem Rennen verwechselt hat.
Das Wölfchen war anders. In der Grundschule verliebte er sich zweimal. Einmal in eine Kätzin in der vierten Klasse – sie waren sogar kurz „zusammen“, aber das ging schnell auseinander. Das zweite Mal in eine Füchsin – diesmal war die Liebe einseitig. So war sie eben, die Liebe der jungen Furries – intensiv, aber flüchtig.
Doch sein Abenteuer mit der Informatik blühte schon damals auf. In der zweiten Klasse der Grundschule wurde er zum Klassen-„Hacker“, als er das Passwort für ein Schülerkonto wiederherstellte, nachdem es jemand geändert hatte. Die Lehrer waren schockiert. Von da an hatte er diesen Tag weg: Informatiker.
Es gab auch komische Momente: In der vierten Klasse wurde Informatik von einer Deutschlehrerin unterrichtet, die Tests über Paint... auf Papier schreiben ließ. In der fünften Klasse war es trotz einer echten Informatiklehrerin nicht besser – sie schrie seinen Freund an, weil er GIMP benutzte, und meinte, er solle erst mal Paint lernen. Aber das Wölfchen gab nicht auf. In der achten Klasse übernahm ein Enthusiast den Informatikunterricht – ein wahrer Meister seines Fachs. Er sah das Potenzial im jungen Wolf. Damals beschloss das Wölfchen, ein Programm zu schreiben, das älteren Wesen die Computerbedienung erleichtern sollte. Das Projekt überlebte nicht, aber der Lerneffekt war riesig.
Die Abschlussprüfungen der achten Klasse kamen. Polnisch und Englisch bestand er mit Bravour. In Mathe war er ein absolutes Ass. Dank dessen kam er in ein Informatik-Technikum – vielleicht nicht seine erste Wahl, aber die Schule, von der er geträumt hatte.
Am Anfang des Technikums hatte er es leichter dank eines Bekannten, der mit ihm dorthin ging. Er fand schnell Anschluss an eine neue Truppe, wurde Klassensprecher, trat der Schülervertretung und sogar dem Jugendstadtrat bei. Die dritte Klasse schloss er mit einem Lächeln und Zufriedenheit ab. Er bereut keine einzige Entscheidung.
Zurzeit versucht er, seinen Führerschein zu machen. Er hat einen Haufen cooler Freunde und vielleicht bahnt sich sogar eine kleine Romanze an... Wer weiß? Er hat für einen Wolf schon viel mitgemacht, aber die besten Abenteuer – die, die wirklich Legenden erschaffen – liegen noch vor ihm.
Und wer weiß? Vielleicht schreibt er eines Tages die Fortsetzung dieser Geschichte. Vorerst ist es nur ein Kapitel im Leben eines jungen, ehrgeizigen Wolfes mit einem Kopf voller Code und einem Herzen, das offen für die Welt ist.
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